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	<title>Installations, videos and projects in public space &#187; öffentlicher Raum</title>
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	<description>by Oliver Ressler</description>
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		<title>Resist to Exist</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 06:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oliver</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Projekt „Resist to Exist“ besteht aus zwei Elementen, die nebeneinander in Sichtweite von der S-Bahn Station Bispebjerg in Kopenhagen präsentiert werden.
Das erste Element der Intervention ist ein freistehendes Plakat der Größe 366 x 244 cm, das ein fotografisches Bild von eingezäunten Containern des Schifffahrts- und Erölkonzerns Maersk zeigt. Maersk ist der größte dänische Konzern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/Resist_to_Exist_Copenhagen_01.jpg"><img title="SONY DSC" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/Resist_to_Exist_Copenhagen_01-220x146.jpg" alt="" width="244" height="165" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/Billboard_Resist_to_Exist.jpg"><img title="SONY DSC" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/Billboard_Resist_to_Exist-220x146.jpg" alt="" width="244" height="165" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/Resist_to_Exist_Copenhagen_06.jpg"><img title="SONY DSC" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/Resist_to_Exist_Copenhagen_06-220x146.jpg" alt="" width="244" height="165" /></a></p>
<p>Das Projekt „Resist to Exist“ besteht aus zwei Elementen, die nebeneinander in Sichtweite von der S-Bahn Station Bispebjerg in Kopenhagen präsentiert werden.</p>
<p>Das erste Element der Intervention ist ein freistehendes Plakat der Größe 366 x 244 cm, das ein fotografisches Bild von eingezäunten Containern des Schifffahrts- und Erölkonzerns Maersk zeigt. Maersk ist der größte dänische Konzern und der weltweit größte Betreiber von Container-Schifffahrt. Container sind maßgeblich für den Transport von Waren rund um den Globus und daher unabdingbar für die Aufrechterhaltung des kapitalistischen Weltmarkts. Große Teile des Zauns auf dem Bild sind zerstört, als ob sie in einer Aufruhr herausgebrochen wurden.</p>
<p>Dieses Plakat wird durch einen 12 Meter langen Zaun ergänzt, der in der Nähe des Plakats platziert wurde. Es scheint der auf dem Plakat abgebildete herausgebrochene Zaun zu sein. Der Zaun wurde mit Betonblöcken unterlegt, so dass er ein bisschen höher als das Bodenniveau ist. Diese metallene Struktur kann als Rost für einen großen Grill benutzt werden, der der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht wird. Der Zaun, der kürzlich noch die Grenze zwischen einem transnationalen Konzern und der Öffentlichkeit bestimmte, wurde in etwas Gemeinsames („Commons“) transformiert – in etwas Erfreuliches, Praktisches und Sinnvolles, wo Menschen zusammentreffen können. Es entsteht das Bild der Enteignung der „Republik des Eigentums“ durch die „Multitude der Armen“, die „im Zentrum des Projekts der revolutionären Transformation“ auftritt[1].</p>
<p>Nach dem Sozialwissenschaftler David Harvey sei es die zentrale Errungenschaft des Neoliberalismus gewesen, Reichtum und Einkommen umzuverteilen, und nicht zu generieren. In dieser „Akkumulation durch Enteignung“ wird bestehender Reichtum von transnationalen Konzernen überall auf der Welt in Besitz genommen, üblicherweise den Armen oder dem öffentlichen Sektor entzogen, mit legalen oder illegalen Mitteln, zumeist aber in Situationen, in denen die Grenzen der Legalität nicht eindeutig zu bestimmen sind.[2] Das Plakat imaginiert die Wiederaneignung dieses ehemals enteigneten Reichtums, einen Versuch, ihn wieder zurückzugewinnen.</p>
<p>Das Projekt „Resist to Exist“ wendet Aktivitäten an, die die ProtagonistInnen sozialer Bewegungen wie die <em>Piqueteros</em> in den Aufständen während der Krise in Argentinien 2001 praktiziert haben. Für sie wurde das Zerstören von Zäunen und deren Wiederverwendung als Gerätschaften, um Essen zuzubereiten, zu einem Akt des Überlebens. Um zu existieren, wurden die Grenzen zu dem, was als unverrückbar schien, aufgebrochen.</p>
<p>Das Projekt in Kopenhagen findet auf einem ehemaligen Bahnareal statt, das die AnwohnerInnen zwischen 2002 und 2007 in einen Park (mit Grillstellen) und Kultureinrichtungen entsprechend ihrer Bedürfnisse zu transferieren versuchten; aber ihre Anliegen wurden von der Stadtverwaltung nicht berücksichtigt. Das Areal grenzt außerdem an das Føtex Einkaufszentrum an, eines von vielen Tochterunternehmen von Maersk.</p>
<p>„Resist to Exist“ verfolgt die Frage, ob eine aktivistische Praxis, die in einer bestimmten historischen Situation zur Anwendung kam, neue Relevanz in der momentanen Situation erhalten kann, in der nicht ein einzelner Staat, sondern das gesamte kapitalistische System in der Krise steckt.</p>
<p>Das Projekt wird vom 30. Juli, an dem es mit einem gratis Grillessen um 15:00 Uhr eröffnen wird, bis zum 21. August 2011 stattfinden. In diesem Zeitraum ist es rund um die Uhr für Treffen und als Grillplatz zugänglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="kleiner">Das Projekt wurde während einer artist’s residency bei <a href="http://www.astrid-noack.dk" target="_blank">ANA – Astrid Noacks Atelier</a> in Kopenhagen im Juli 2011 durchgeführt und von Statens Kunstråd, Nørrebro Lokaludvalg und BM:UKK unterstützt.</p>
<p class="kleiner">Credits: Kirsten Dufour (ANA, YNKB), Katrine Skovgaard (ANA), Biba Fibiger, Andreas Lykke Jensen, Inger Kærgaard, John Jordan, Bjørn O. und Katarzyna Winiecka.</p>
<p class="kleiner">Videodokumentation: Kamera: Katarzyna Winiecka, Kirsten Dufour; Fotografin des vandalisierten Ortes: Inger Kærgaard; Musik, Sounddesign &amp; Schnitt: Rudi Gottsberger</p>
<p class="kleiner"> <br /><img src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/Resist_to_Exist_Videostill.jpg" alt="media" /><br />
</p>
<div class="kleiner">[1] Antonio Negri and Michael Hardt: Common Wealth, Frankfurt, 2010, S. 54<br />
[2] ebenda, S. 245</div>
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		<title>235.000.000.000 / 777.000.000.000.000</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Sep 2006 18:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[
Intervention am Hauptbahnhof Zürich von Oliver Ressler, eBoard
Während der Ausstellung in der Shedhalle wird auf dem zentralen großen elektronischen Billboard am Zürcher Hauptbahnhof eine für dieses Medium entwickelte neue Arbeit gezeigt. Es werden darin die Auslandsschulden Afrikas mit jenen Schäden in Bezug gesetzt, die Kolonialismus und Sklaverei auf diesem Kontinent verursacht haben. Lassen sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/pict7577.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-632" title="pict7577" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/pict7577-300x225.jpg" alt="" width="226" height="173" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/pict7578.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-633" title="pict7578" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/pict7578-300x225.jpg" alt="" width="231" height="173" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/pict7589.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-634" title="pict7589" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/pict7589-300x225.jpg" alt="" width="231" height="173" /></a></p>
<p>Intervention am Hauptbahnhof Zürich von Oliver Ressler, eBoard</p>
<p>Während der Ausstellung in der Shedhalle wird auf dem zentralen großen elektronischen Billboard am Zürcher Hauptbahnhof eine für dieses Medium entwickelte neue Arbeit gezeigt. Es werden darin die Auslandsschulden Afrikas mit jenen Schäden in Bezug gesetzt, die Kolonialismus und Sklaverei auf diesem Kontinent verursacht haben. Lassen sich die Auslandsschulden Afrikas, die sich zwischen 1980 und 2000 verdreifacht haben, aus den Datenbanken der Weltbank eruieren (235 Milliarden Dollar für ‘Sub-Saharan Africa’ 2004), so stellt die Berechnung der Schäden durch Kolonialismus und Sklaverei ein ungleich schwierigeres Unterfangen dar. Auf Anlass der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban 2001 stellte die African World Reparations and Repatriations Truth Commission eine auf umfangreichen Forschungen basierende Berechnung vor und verkündete den Betrag von 777 Billionen Dollar. Die Forderungen der afrikanischen Staaten orientieren sich an den Entschädigungszahlungen Deutschlands für Opfer des Nazi-Regimes. Aus Furcht vor Schadenersatzforderungen bestreiten die westlichen Staaten jegliche Verantwortung für den Kolonialismus und seine Folgen und lehnen ein Schuldeingeständnis ab.</p>
<p>Die Intervention findet im Rahmen der Ausstellung “for example S, F, N, G, L, B, C – Eine Frage der Grenzziehung” statt, <a href="http://www.shedhalle.ch/">Shedhalle</a>, Zürich, 04.11.2006 – 28.01.2007</p></p>
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		<title>Politik durchkreuzt die Logik der Herrschaft</title>
		<link>http://www.ressler.at/de/politics_thwarting/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2005 18:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2005]]></category>
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Als Beitrag für die Ausstellung „Police“ der Landesgalerie Linz am OÖ Landesmuseum (18. Juni bis 28. August 2005) entwickelte Oliver Ressler ein 16-Bogen Plakat, das ab Anfang Juni 2005 an mehreren Orten im Stadtraum Linz plakatiert wird.
Die folgende Textmontage basiert auf Zitaten aus dem Text „Das Unvernehmen. Politik und Philosophie“ (2002) des zeigenössischen Philosophen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/politik_durchkreuzt_031.jpg"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/politik_durchkreuzt_01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-473" title="politik_durchkreuzt_01" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/politik_durchkreuzt_01-300x224.jpg" alt="" width="219" height="163" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/politik_durchkreuzt_02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-475" title="politik_durchkreuzt_02" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/politik_durchkreuzt_02-300x224.jpg" alt="" width="219" height="164" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/politik_durchkreuzt_031.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-656" title="politik_durchkreuzt_031" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/politik_durchkreuzt_031-300x212.jpg" alt="" width="220" height="154" /></a></p>
<p>Als Beitrag für die Ausstellung „Police“ der <a href="http://www.landesgalerie.at/">Landesgalerie Linz am OÖ Landesmuseum</a> (18. Juni bis 28. August 2005) entwickelte Oliver Ressler ein 16-Bogen Plakat, das ab Anfang Juni 2005 an mehreren Orten im Stadtraum Linz plakatiert wird.</p>
<p>Die folgende Textmontage basiert auf Zitaten aus dem Text „Das Unvernehmen. Politik und Philosophie“ (2002) des zeigenössischen Philosophen und Politikwissenschaftler Jacques Rancière und verweist auf einen theoretischen Rahmen, durch den ein erweiterter Blick auf das großflächige Plakat geworfen werden kann.</p>
<p>[In den Parlamenten] breitet sich [...] die resignierte Meinung aus, dass es wenig zu beraten gibt, sich die Entscheidungen von selbst aufdrängen und die eigentliche Arbeit der Politik nichts anderes wäre als die punktuelle Anpassung an den Weltmarkt und die ausgewogene Verteilung des Profits und der Kosten dieser Anpassung. [...] Allgemein benennt man mit dem Namen der Politik die Gesamtheit der Vorgänge, durch welche sich die Vereinigung und die Übereinstimmung der Gemeinschaften, die Organisation der Mächte, die Verteilung der Plätze und Funktionen und das System der Legitimierung dieser Verteilung vollziehen. Ich schlage vor, dieser Verteilung und dem System dieser Legitimierungen einen anderen Namen zu geben. Ich schlage vor, sie Polizei zu nennen. Wahrscheinlich wirft diese Bezeichnung einige Probleme auf. Das Wort „Polizei“ ruft gewöhnlich das Bild dessen hervor, was man die niedere Polizei nennt, die Gummiknüppelschläge der Ordnungskräfte und die Inquisition der Geheimpolizeien. [...]</p>
<p>Die Polizei ist somit zuerst eine Ordnung der Körper, die die Aufteilungen unter den Weisen des Machens, den Weisen des Seins und den Weisen des Sagens bestimmt, die dafür zuständig ist, dass diese Körper durch ihre Namen ihrem Platz und jener Aufgabe zugewiesen sind.</p>
<p>Die politische Tätigkeit ist jene, die einen Körper von einem Ort entfernt, der ihm zugeordnet war oder die die Bestimmung eines Ortes ändert; sie lässt sehen, was keinen Ort hatte gesehen zu werden, lässt eine Rede hören, die nur als Lärm gehört wurde. [...] Oder auch jene Tätigkeiten der Demonstranten oder Barrikadenkämpfer, die die städtischen Verkehrswege buchstäblich in „öffentlichen“ Raum umwandeln. [...] Es gibt Politik, wenn die als natürlich vorausgesetzte Logik der Herrschaft [...]  durchkreuzt wird. [...] Ein und dieselbe Sache – eine Wahl, ein Streik, eine Demonstration – kann Politik oder nicht stattfinden lassen. Ein Streik ist nicht politisch, wenn er eher Reformen als Verbesserungen fordert oder wenn er die Autoritätsverhältnisse anprangert statt das Ungenügen der Gehälter. Er ist es, wenn er die Verhältnisse, die den Arbeitsplatz bestimmen, in seinem Verhältnis zur Gemeinschaft neu ordnet.</p>
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		<title>Posters for Aarhus Festival of Contemporary Art</title>
		<link>http://www.ressler.at/de/aarhus/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2004 18:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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A poster by Martin Krenn &#38; Oliver Ressler
Martin Krenn &#38; Oliver Ressler realized a new work on racism for “Minority Report: Challenging Intolerance in Contemporary Denmark”. One version of this work has been presented as a 4 x 4 m large banner on the facade of the The Equestrian Hall in Aarhus, Denmark, where a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/city_light_aarhus_01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-426" title="city_light_aarhus_01" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/city_light_aarhus_01-224x300.jpg" alt="" width="212" height="281" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/city_light_aarhus_03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-424" title="city_light_aarhus_03" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/city_light_aarhus_03-300x300.jpg" alt="" width="249" height="249" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/city_light_aarhus_02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-425" title="city_light_aarhus_02" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/city_light_aarhus_02-300x258.jpg" alt="" width="199" height="170" /></a></p>
<p>A poster by Martin Krenn &amp; Oliver Ressler</p>
<p>Martin Krenn &amp; Oliver Ressler realized a new work on racism for “Minority Report: Challenging Intolerance in Contemporary Denmark”. One version of this work has been presented as a 4 x 4 m large banner on the facade of the The Equestrian Hall in Aarhus, Denmark, where a part of the exhibition takes place. During the night of September 24-25, 2004 – one day before the opening of Minority Report – it was taken down and stolen by an unknown person/group. This incident has already been reported to the police and an investigation started.</p>
<p>The second version of this work on racism by Martin Krenn &amp; Oliver Ressler has been produced as a poster for display in 90 city light boxes in the city of Aarhus during the week of October 18-24. But the billboard company AFA JCDecaux at this point rejects to present the billboards to the public. They claim that it is not possible to present a work which uses the logo with the 12 stars of the European Union. This is of course only a very week excuse, as these stars cover only a small percentage of the billboard. It is not a copy right violation for sure, but it is a very common artistic strategy to use existing graphic material and realize something new with it. It is obvious that the company and Aarhus Municipality do not want to present the billboards in their city light boxes because of its political content. The curatorial team of Minority Report and the artists are currently negotiating with the billboard company and Aarhus Municipality to get the posters displayed and make them available to a larger audience through that.</p>
<h4>The text on the banner and billboard posters read:</h4>
<p>The ruling principle of capitalism legitimizes itself by means of two contrary ideologies: on the one hand the universalistic claim of the competitive society and on the other hand racism and sexism. Capitalism&#8217;s non-redeemable promise of equality is in need of ideologies of inequality like racism. Racism makes legitimate the existing relations of inequality in capitalism and thereby contributes to its reproduction. Anti-racist practice should therefore always also aim at the demontage of the capitalist system.</p>
<p>The artists state: “It is a shame that the city of Aarhus rejects to make our billboards available to the public in their 90 city lightboxes, although they agreed to do so at an earlier stage. The theft of our banner before the opening of Minority Report and the reaction of Aarhus Municipality to censor our anti-racist art work seem to be linked to the political situation in Denmark. The existing dominant image of the right-wing politics of exclusion in Denmark unfortunately has been confirmed through this action.” (17.10.04)</p>
<p>Posters against racism and EUropean politics could not be censored</p>
<p>Posters designed by artists Martin Krenn &amp; Oliver Ressler for Aarhus on the topic of racism are finally installed in 90 light boxes throughout downtown Aarhus. The posters will stay up until October 24, 2004. This was possible, though the billboard company AFA JCDecaux rejected to present the billboards to the public until Friday, October 15, 2004. They claimed that it is not possible to present a work which uses the logo with the 12 stars of the European Union. It was obvious that the company and Aarhus Municipality did not want to present the billboards in their city light boxes because of its political content. After pressure by media like TV Denmark, radio stations and newspapers and an intervention by Martin Krenn &amp; Oliver Ressler to destroy three stars of the EU Logo on the poster Aarhus Municipality had to give in. The very weak excuse to censor the work because of a “copy right violation” was undermined by the intervention from the artists.</p>
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		<title>Alternative Economics, Alternative Societies</title>
		<link>http://www.ressler.at/de/alternative_economics_posters/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2004 18:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[2004 - 2008]]></category>
		<category><![CDATA[(wird weitergeführt)]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[  
Nach dem Verlust eines Gegenmodells zum Kapitalismus – wie der real existierende Sozialismus bis zu dessen Zusammenbruch eines bildete – haben es zu Beginn des 21. Jahrhunderts alternative Konzepte einer ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung schwer. “Alternativen” werden in den Industriestaaten nämlich nur dann breiter diskutiert, wenn sie die bestehenden Machtverhältnisse im kapitalistischen System [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/alternative_posters_02.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-414" title="alternative_posters_02" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/alternative_posters_02-220x200.jpg" alt="" width="220" height="200" /></a> <a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/alternative_posters_01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-415" title="alternative_posters_01" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/alternative_posters_01-220x200.jpg" alt="" width="220" height="200" /></a> <a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/alternative_posters_03.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-416" title="alternative_posters_03" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/alternative_posters_03-220x200.jpg" alt="" width="220" height="200" /></a></p>
<p>Nach dem Verlust eines Gegenmodells zum Kapitalismus – wie der real existierende Sozialismus bis zu dessen Zusammenbruch eines bildete – haben es zu Beginn des 21. Jahrhunderts alternative Konzepte einer ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung schwer. “Alternativen” werden in den Industriestaaten nämlich nur dann breiter diskutiert, wenn sie die bestehenden Machtverhältnisse im kapitalistischen System und in den repräsentativen Demokratien nicht in Frage stellen. Andere sozio-ökonomische Ansätze werden hingegen als utopisch bezeichnet, abgewertet und von einer ernsthaften Auseinandersetzung ausgeschlossen, so sie überhaupt wahrgenommen werden.</p>
<p>Die Idee hinter der Plakatserie „Alternative Economics, Alternative Societies” ist es, Vorschläge für die Diskussion über Alternativen zum gegenwärtigen kapitalistischen System zu machen. Eine solche Gesellschaft sollte anti-hierarchisch sein, auf direkter Demokratie aufbauen und möglichst viele Menschen in Entscheidungsprozesse einbinden. Im Bereich der Ökonomie würde dies zu einer Palette unterschiedlicher Modelle von ArbeiterInnenselbstverwaltung führen.</p>
<p>Die Plakatserie, die bisher an öffentlichen Orten urbaner Zentren Europas und Lateinamerikas gezeigt wurde, bietet Ideen für Menschen, die über eine zukünftige Gesellschaft nachdenken. Die Plakate funktionieren als Denkanstoß und Ausgangspunkt für Diskussionen in einer Zeit, in der die Strategien für Alternativen nicht klar sind. Es gilt deutlich zu machen, dass eine wünschenswerte Gesellschaft von den Menschen aufgebaut und gestaltet werden muss, die in ihr leben. Ein Modell, das jeden Aspekt dieser zukünftigen Gesellschaft planen und vorschreiben will, muss scheitern.</p>
<p>Die Poster und Plakattexte mit ihren großen und deutlich sichtbaren Schriftsätzen haben die Form von Aufrufen, die dominante Machtverhältnisse in Frage stellen und Alternativen zum kapitalistischen Herrschaftssystem zeigen. Einige dieser Ideen wurden von Michael Albert („Participatory Economy”) und Takis Fotopoulos („Inclusive Democracy”) erarbeitet, sind Vorschläge für eine anarchistische Konsensdemokratie von Ralf Burnicki oder basieren auf Überlegungen des Theoretikers John Holloway („Change the World Without Taking Power”). Das Projekt verwendet das Poster- und Plakatformat als Arena der Imaginationen. „Die Vorstellungskraft ist eine sehr mächtige Befreiungsmaschinerie. Wenn man sich nichts anderes vorstellen kann, dann kann man auch nicht dafür arbeiten, dass sich etwas ändert”, erklärt Marge Piercy in einem Videointerview aus dem gleichnamigen Ausstellungsprojekt „<!--intlink id="54" type="post" text="Alternative Economics, Alternative Societies"-->”.</p>
<p>Die erste Präsentation fand als Posterserie im Rahmen des Projekts „Quicksand in De Pijp” (SKOR und Combiwel, kuratiert von Amiel Grumberg) in Amsterdam 2004 statt. Seither wurden die Poster, Plakate und Transparente in mehreren Städten, jeweils in der Landessprache gezeigt. In einigen Fällen waren sie mit dem Ausstellungsprojekt „Alternative Economics, Alternative Societies” verbunden, so etwa in Rijeka, Karlsruhe und Lima. Während in Amsterdam rund 2000 Poster über mehrere Monate illegal plakatiert wurden, hingen in Bratislava großformatige Plakate an den kommerziellen städtischen Plakatwänden, die der Billboartgallery Europe gratis überlassen und so für KünstlerInnen zugänglich wurden. In anderen Präsentationen wurden die Hausfassaden von Kunstinstitutionen für die öffentlichen Interventionen genutzt.</p>
<ul>
<li class="liste_ohne_punkte"><strong>Abbildung 1:</strong> Nikolaj Copenhagen Contemporary Art Center, 2005</li>
<li class="liste_ohne_punkte">Der Text bedeutet: Stell dir revolutionäre Prozesse vor und unterstütze jene, die nicht auf die Übernahme der Staatsmacht abzielen, sondern auf die Auflösung von Machtbeziehungen</li>
</ul>
<ul>
<li class="liste_ohne_punkte"><strong>Abbildung 2:</strong> Billboartgallery Europe, Bratislava, 2004</li>
<li class="liste_ohne_punkte">Der Text bedeutet: Stell dir eine Gesellschaft vor, in der die Menschen in dem Verhältnis an Entscheidungen mitwirken, wie sie von diesen betroffen sind</li>
</ul>
<ul>
<li class="liste_ohne_punkte"><strong>Abbildung 3:</strong> “Quicksand in De Pijp”, org. by SKOR, urban space in Amsterdam, 2004</li>
<li class="liste_ohne_punkte">Der Text bedeutet: Stell dir Arbeit vor, die gemäss der Anstrengung und Engagement entlohnt wird und nicht nach Verhandlungsmacht und Eigentum</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>European Corrections Corporation</title>
		<link>http://www.eu-c-c.com</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2003 18:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[2003/2004]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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Ein Projekt von Martin Krenn &#38; Oliver Ressler &#8211; Container-Installation in Graz,  Wels und München
Für weitere Informationen über dieses Projekt: http://www.eu-c-c.com
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			<content:encoded><![CDATA[<p><p style="text-align: center;"><a href="http://www.eu-c-c.com/"><img class="size-thumbnail wp-image-641 aligncenter" title="eucc" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/eucc.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a></p>
<p>Ein Projekt von Martin Krenn &amp; Oliver Ressler &#8211; Container-Installation in Graz,  Wels und München</p>
<p>Für weitere Informationen über dieses Projekt: <a title="www.eu-c-c.com" href="http://www.eu-c-c.com/" target="_blank">http://www.eu-c-c.com</a></p>
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		<title>This is what democracy looks like (Liberalitas Bavariae)</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2002 19:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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Eine City-Light-Serie von Oliver Ressler im Stadtraum München im Rahmen der Ausstellung &#8220;Exchange &#38; Transform&#8221; des Kunstverein München

Von 14.5 bis 10.6.2002 werden in der Innenstadt Münchens an stark frequentierten Plätzen Plakate der Größe 175 x 119 cm als City-Lights präsentiert. Ausgangspunkt der Plakatserie ist das repressive Vorgehen von Politik und Polizei gegen die Demonstrationen anlässlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/liberalitas_bavariae_03.jpg"></p>
<p></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/liberalitas_bavariae_01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-459" title="liberalitas_bavariae_01" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/liberalitas_bavariae_01-214x300.jpg" alt="" width="177" height="246" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/liberalitas_bavariae_03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-461" title="liberalitas_bavariae_03" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/liberalitas_bavariae_03-211x300.jpg" alt="" width="177" height="250" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/liberalitas_bavariae.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-460" title="liberalitas_bavariae" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/liberalitas_bavariae-300x224.jpg" alt="" width="306" height="229" /></a></p>
<p>Eine City-Light-Serie von Oliver Ressler im Stadtraum München im Rahmen der Ausstellung &#8220;Exchange &amp; Transform&#8221; des <a href="http://www.kunstverein-muenchen.de/">Kunstverein München<br />
</a></p>
<p>Von 14.5 bis 10.6.2002 werden in der Innenstadt Münchens an stark frequentierten Plätzen Plakate der Größe 175 x 119 cm als City-Lights präsentiert. Ausgangspunkt der Plakatserie ist das repressive Vorgehen von Politik und Polizei gegen die Demonstrationen anlässlich der 38. NATO-Sicherheitskonferenz, die vom 1.2 bis 3.2.2002 in München stattfand. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) nahm eine unbelegte Behauptung des deutschen Verfassungsschutzes, dass 3000 &#8220;gewaltbereite Demonstranten&#8221; schwere Ausschreitungen und eine &#8220;Entglasung&#8221; der Innenstadt Münchens planen würden, zum Anlass, für ganz München ein dreitägiges Demonstrationsverbot zu verhängen. Diese Maßnahme wurde von der Aufhebung des Schengener Abkommens und einem Einreiseverbot für DemoteilnehmerInnen aus den Nachbarländern begleitet, um einen laut Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) &#8220;linksextremistischen grenzüberschreitenden Gewalttourismus&#8221; zu verhindern.</p>
<p>Über 3500 Polizeibeamte, Spezialfahrzeuge und Barrikaden wurden aufgeboten, um die behördlich verordnete Verletzung des Grundrechts auf Demonstrationsfreiheit während der NATO-Sicherheitskonferenz zu exekutieren.<br />
7000 KriegsgegnerInnen und KritikerInnen der ökonomischen Globalisierung versuchten, trotz Platzverboten, Absperrungen und Polizeikessel in der Münchner Innenstadt ihr Demonstrationsrecht durchzusetzen. 792 Personen wurden festgenommen, obwohl die Teilnahme an einer verbotenen Demonstration eigentlich nur eine (etwa mit einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vergleichbare) Ordnungswidrigkeit darstellt.<br />
Durch die Konstruktion fiktiver Bedrohungsszenarien wurden Menschen an der Ausübung ihrer demokratischen Rechte gehindert und die gerne behauptete &#8220;Liberalitas Bavariae&#8221; (die bayrische Liberalität) von Politik, Polizei, Verfassungsschutz und Medien mit den Füßen getreten.</p>
<p>Die drei Plakatsujets der City-Light-Serie verbinden das vor Ort vorhandene Wissen um die Geschehnisse rund um die NATO-Sicherheitstagung mit der Tatsache, dass ein Monat nach dem vom SPD-Oberbürgermeister verhängten totalen Demonstrationsverbot dessen Politik &#8211; und damit auch die Einschränkung demokratischer Rechte &#8211; bei den Stadtratswahlen durch einen fulminanten Wahlsieg bestätigt wurde. In der Arbeit &#8220;This is what democracy looks like (Liberalitas Bavariae)&#8221; werden daher in den City-Light-Plakaten die SPD-Wahlkampfslogans &#8220;München braucht mehr Rot!&#8221; und &#8220;Es geht um München.&#8221; mit den Ereignissen rund um die Demonstrationsverbote kombiniert. Die an unterschiedlichen Orten in der Innenstadt präsentierten Plakatsujets bilden eine offene Struktur und erlauben keine eindeutige Zuordnung, wer hinter den Plakaten steht. Bei zwei der Plakate wäre es sogar möglich, dass PassantInnen eine auf die Außerkraftsetzung der Grundrechte stolze Münchner SPD für die Urheber hielten. In diesen Fall würde dieser Eingriff in die &#8220;Ordnung des Diskurses&#8221;, wie Foucault jenes wesentliche Element der Machtausübung bezeichnet, die Schwächung der Position des vermeintlichen Autors SPD auf der symbol-politischen Ebene bedeuten. Das dritte Plakat ist in seiner Aussage eindeutig: &#8220;Die Einschränkung demokratischer Rechte hat viele Abkürzungen&#8221; ist neben den Kürzeln CSU, SPD, KVR, VGH und UDE zu lesen.</p>
<p>Diese Intervention im Stadtraum steht in einer inhaltlichen Verbindung zum Video &#8220;<a href="../../democracy">This is what democracy looks like!</a>&#8221; (38 min., 2002) über einen Polizeikessel anlässlich der ersten so genannten Anti-Globalisierungsdemonstration in Österreich. Das Video war ebenfalls im Rahmen des Ausstellungsprojekts &#8220;Exchange &amp; Transform&#8221; im Kunstverein München von 26.04. bis 01.09.02 zu sehen.</p>
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		<title>Boom!</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2001 18:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[2001 – 2006]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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Banners, posters and installations by Oliver Ressler &#38; David Thorne
&#8220;If only&#8221; is the frustrated utopian refrain of Oliver Ressler and David Thorne&#8217;s absurdly dysfunctional URL addresses collectively titled &#8220;Boom!&#8221;. Utilizing this ubiquitous textual format of the &#8220;new economy,&#8221; &#8220;Boom!&#8221; rehearses the defense mechanisms of the neoliberal imagination as it confronts its own internal crises. The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/boom_02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-420" title="boom_02" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/boom_02-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/boom_03.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-421" title="boom_03" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/boom_03-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Banners, posters and installations by Oliver Ressler &amp; David Thorne</p>
<p>&#8220;If only&#8221; is the frustrated utopian refrain of Oliver Ressler and David Thorne&#8217;s absurdly dysfunctional URL addresses collectively titled &#8220;Boom!&#8221;. Utilizing this ubiquitous textual format of the &#8220;new economy,&#8221; &#8220;Boom!&#8221; rehearses the defense mechanisms of the neoliberal imagination as it confronts its own internal crises. The acknowledged incompleteness implied by &#8220;if only&#8221; situates these texts somewhere between a guilty confession, a plea of desperation, and an ideological strategy session. The texts set for themselves the task of neutralizing the &#8220;problems&#8221; &#8211; the dislocated and potentially antagonistic groups engendered by the free market &#8211; that threaten the realization of the utopian ideal, implicitly embodied by the owners of capital. But Boom!&#8217;s utopian address deliberately fails to elicit from the viewer a positive identification with its purported message, having gone too far in specifying the contents of the universal &#8220;freedom&#8221; to which it aspires. This failure of identification thus displaces the locus of the &#8220;problem&#8221; from those constructed as the threatening &#8220;outside&#8221; of the capitalist utopia to the exclusionary, crisis-ridden grounds of that utopia itself.</p>
<p>Originally designed for use as banners in anticapitalist demonstrations, Ressler and Thorne&#8217;s texts reject the handmade, organic aesthetics of most conventional protest art. Instead, they share with earlier postmodern artists such as Barbara Kruger the appropriation of the graphic conventions of marketing to disrupt the smooth functioning of everyday forms of consumerist identification. But Ressler and Thorne&#8217;s texts also bear a specific historical relation to the URL format, reinvesting it with traces of social divisions linked to the digital economy, of which the dot-com address has been a key visual and textual component. In the wake of the speculation-driven Internet bubble, the phrase &#8220;dot-com&#8221; already appears as an artifact of a ruined utopia, testimony to the destructive boom-bust cycle inherent to deregulated markets. (Yates McKee, On Counterglobal Aesthetics; text from the catalogue: &#8220;Empire/State: Artists Engaging Globalization&#8221;, Whitney Museum of American Art, Independent Study Program Exhibition, New York, 2002)</p>
<h3>”terror.gov”</h3>
<p><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/boom_01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-419" title="boom_01" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/boom_01-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>The piece ”terror.gov” was realized as an issue-specific intervention for a window installation at Gallery 825 in Los Angeles within the ongoing project ”Boom!”. ”terror.gov” focuses on a present moment in the USA that could be called a ”state of exception,” a moment in which a discourse of terror seeks to foreclose – or suspend – certain kinds of political articulation, space and thought. Materially, this state of exception takes the form of directives, policies, and legislation which grant broad powers to the executive and the judiciary, and to intelligence, law enforcement, and other security apparatuses. In another sense, the state of exception has the effect of making contestatory modes of political engagement extremely difficult, since the discourse of terror relies on a rhetoric of potentiality or possibility (the potential of the unknown or the unpredictable, the possibility of future terrorist acts) in order to justify repressive measures and reciprocal acts of terror. In the name of security, ”anything goes,” and opposition to such measures is considered a kind of treachery. ”terror.gov” suggests thinking toward a space of potentiality, or possibility, that is not always only the possibility of terror, from whatever source.</p>
<p>The url text of the piece reads (without spaces):</p>
<p>www. if only people would stay locked into the threat matrix and never stop to consider the fact that the scenario in which terror is met with terror on every front is dangerously and some might say deliriously circular then they would be immediately forthcoming with every penny necessary to sustain the burn rate for ongoing military and economic operations which secure a comfortable living for a select few and condemn everyone else to oblivion while still managing to convince them of the promise that such a comfortable life could one day be theirs even though they should simply be happy that at least there is more than enough terror to go around .gov</p>
<p class="kleiner">Versions of “Boom!” have been presented in exhibitions at CCA Glasgow (GB, 2005), Ottawa Art Gallery (CAN, 2005), Govett-Brewster Art Gallery, New Plymouth (NZ, 2005), Kunsthalle Wien, permanent installation at Karlsplatz, Vienna (2004), Dunkers Kulturhus, Helsingborg (S, 2003), Gallery 825, Los Angeles (2003), Whitney Museum of American Art Independent Study Program Exhibition, New York (2002), Los Angeles Contemporary Exhibitions, LA (2002), World-Information.Org, Amsterdam (NL, 2002), Kunst Raum Goethestrasse, Linz (A, 2002), Kunsthalle Exnergasse, Vienna (A, 2001 and 2004) and others.</p>
<p class="kleiner">“Boom!” banners were part of demonstrations against the World Economic Forum in New York, January 2002 and Salzburg, September 2002.</p>
<p class="kleiner">Inserts have been realized for the magazines Malmoe 07/2002, Afterimage 07/2002 and the “Tester” book (2004).</p>
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		<title>geGen-Welten: Widerstände gegen Gentechnologien</title>
		<link>http://www.ressler.at/de/anti_gene_worlds/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 1998 18:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[1998]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Ausstellung von Oliver Ressler im Forum Stadtpark, Graz; Plakatserie in Graz (A)
Warnschilder: Galerie Artelier (Graz), Galerie Fotohof (Salzburg), Galerie Klemens Gasser &#38; Tanja Grunert (Köln), Generali Foundation (Wien), Kunstraum Lüneburg, Kunstraum München (München), MAK (Wien), NGBK (Berlin), Neuer Kunstverein Aachen, Raum aktueller Kunst (Wien), Shedhalle (Zürich)
Oliver Ressler hat im Grazer Forum Stadtpark eine kritische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/gegen-welten_01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-446" title="gegen-welten_01" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/gegen-welten_01-211x300.jpg" alt="" width="200" height="285" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/gegen-welten_031.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-646" title="gegen-welten_031" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/gegen-welten_031-163x300.jpg" alt="" width="154" height="285" /></a><a href="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/gegen-welten_02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-445" title="gegen-welten_02" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/gegen-welten_02-300x206.jpg" alt="" width="306" height="210" /></a></p>
<p>Eine Ausstellung von Oliver Ressler im <a href="http://forum.mur.at/">Forum Stadtpark</a>, Graz; Plakatserie in Graz (A)</p>
<p>Warnschilder: Galerie Artelier (Graz), Galerie Fotohof (Salzburg), Galerie Klemens Gasser &amp; Tanja Grunert (Köln), Generali Foundation (Wien), Kunstraum Lüneburg, Kunstraum München (München), MAK (Wien), NGBK (Berlin), Neuer Kunstverein Aachen, Raum aktueller Kunst (Wien), Shedhalle (Zürich)</p>
<p>Oliver Ressler hat im Grazer Forum Stadtpark eine kritische Bestandsaufnahme des öffentlichen Umgangs mit der Diskussion um die Gentechnik zusammengestellt. Das Projekt des Künstlers ist als Gegengewicht zu den zur Zeit stattfindenden fünf &#8220;Gen-Welten&#8221;-Ausstellungen (Kunst- und Ausstellungshalle der BRD in Bonn, Deutsches Hygiene-Museum in Dresden etc.) konzipiert.</p>
<p>Das Resslersche Ausstellungsprojekt &#8220;geGen-Welten: Widerstände gegen Gentechnologien&#8221; besteht aus drei Bestandteilen. Einer Plakatserie mit Warnhinweisen in Graz, Warnschildern, die in verschiedenen Kunstinstitutionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich angebracht sind (etwa der Galerie und Edition Artelier in Graz, der Generali Foundation in Wien, der NGBK in Berlin und der Shedhalle in Zürich) und der Ausstellung im Forum Stadtpark.</p>
<p>Die Ausstellung zeigt Informationsmaterial wie Flugblätter, Manifeste oder Informationsbroschüren von gentechnikkritischen Organisationen.</p>
<p>Gegliedert ist die Schau in einzelne Themenbereiche, wie Gentechnik in der Landwirtschaft, Gentechnik und Feminismus oder Biologische Kriegsführung, die umfassend dargestellt werden.</p>
<p>Ein Anschlag der militanten Frauengruppe &#8220;<!--intlink id="30" type="post" text="Rote Zora"-->&#8221; auf ein Gentechniklabor führte Ende der achtziger Jahre zur von der Wirtschaft, der Politik und den Medien Hand in Hand betriebenen Kriminalisierung fast der gesamten Gentechnikgegner. &#8220;Die Kriminalisierung setzt bei Frauen an, die radikale Standpunkte zu Gentechnologie vertreten, die sich eben nicht auf der Ebene &#8216;Chancen und Risiken&#8217; in die vorbestimmten Diskussionen integrieren lassen. Denn Gentechnologie ist als Ganzes ein Herrschafts- und Kontrollinstrument&#8221;, heißt es etwa in einem Flugblatt.</p>
<p>Da das Thema insgesamt sehr komplex ist, hat Ressler auch die Kontaktadressen der einzelnen Organisationen beigefügt, so daß sich interessierte Ausstellungsbesucher an diese wenden können.</p>
<p class="kleiner">(Franz Niegelhell, Kritische Sicht auf ein Herrschaftsinstrument, Neue Zeit, 22.3.1998)</p>
<p>Weitere Informationen: Oliver Ressler, &#8220;geGen-Welten: Widerstände gegen Gentechnologien&#8221;, Edition Selene, 84 S., 1998</p>
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		<title>Institutionelle Rassismen</title>
		<link>http://www.ressler.at/institutional_racism</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 1997 18:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[1997]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[
Für weitere Informationen über dieses Projekt von Martin Krenn &#38; Oliver Ressler:  http://www.ressler.at/institutional_racism
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><p style="text-align: center;"><a href="http://www.ressler.at/institutional_racism"><img class="size-thumbnail wp-image-644 aligncenter" title="institutionelle" src="http://www.ressler.at/cms/wp-content/uploads/institutionelle.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a></p>
<p>Für weitere Informationen über dieses Projekt von Martin Krenn &amp; Oliver Ressler:  <a title="Institutionelle Rassismen" href="../../institutional_racism/" target="_blank">http://www.ressler.at/institutional_racism</a></p>
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